Lori

Das Cover von "Lori" von Anousch Mueller. Erschienen bei C.H. Beck. Das Cover ist orange. In der Mitte ist ein leicht verschwommenes Bild von zwei Geschwistern zu sehen. Es wirkt retro.

Anousch Mueller liest aus ihrem neuesten Roman „Lori“. In Kooperation mit dem Evangelischem Forum Chemnitz.

Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof wächst Leni mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie, dass etwas in ihrer Familie nicht stimmt. Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das ihr Leben prägt. Im Zentrum steht ihre Schwester Lori und die Frage, was mit ihr geschah. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.

Anousch Muellers Roman „Lori“ erzählt von einer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit zu zerbrechen droht und von den Nachwirkungen des Unausgesprochenen, die sich durch die Generation der Kinder ziehen. Mit psychologischem Feingefühl erzählt Mueller eine Geschichte über Schuld und Verdrängung – und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen.

Wann: Freitag, 26.02.2027, 19:00 Uhr

Wo: Elisenstraße 5, 09111 Chemnitz, Buchhandlung am Brühl

Eintritt frei, Voranmeldung erbeten über info.BaB@posteo.de oder 0371-27868944

Auf dem Foto ist die Autorin Anousch Mueller zu sehen. Die Aufnahme ist von Marlen Mueller.
© Marlen Mueller

Anousch Mueller, 1979 in Erfurt geboren, studierte Jüdische Studien und Neuere Deutsche Literatur. Als Journalistin schrieb sie für die Jüdische Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, die Welt und die Berliner Zeitung. 2013 erschien ihr Debütroman „Brandstatt“, der mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr las sie bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

Logo des Evangelischen Forum Chemnitz.
Das Logo der Buchhandlung am Brühl